Sten, S

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Inhalt
CoverTitelEin Mord unter KollegenEin finsteres SilvesterLeseprobe: Tödlicher MittsommerWidmungPrologKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5Leseprobe: Die Toten von SandhamnWidmungKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Sandhamn 1899Kapitel 5Kapitel 6Sandhamn 1911Kapitel 7Kapitel 8Sandhamn 1912Leseprobe: Tod im SchärengartenKapitel 1Kapitel 2Kapitel 3Kapitel 4Kapitel 5BuchAutorÜbersetzerLesetippsImpressumEin Mord unter Kollegen
Die Sonne glitzerte auf der dünnen Schneedecke, die über dem Hafen
von Stavsnäs lag. Am Kai wartete eine große Waxholmfähre mit herab-
gelassener Gangway. Die Fähre trug denselben Namen wie das Ziel ihrer
Fahrt – Sandhamn.
Maria Samuelsson blieb an der Gangway stehen und sah sich um.
Weißer Raureif überzog die dicken Tampen, mit denen das Schiff am Bug
vertäut war, und aus dem Mund des Matrosen, der die Tampen einholte,
dampften Atemwolken.
Fast alle der achtzig Leute zählenden Gruppe waren bereits an Bord
gegangen. Die ganze Firma hatte sich nach Sandhamn im Stockholmer
Schärengarten aufgemacht, um im berühmten Värdshus, dessen Anfänge
ins Jahr 1672 zurückreichten, ihre Weihnachtsfeier zu begehen. Es war nur
noch eine Woche bis Heiligabend, und die Stimmung war erwartungsvoll
und ein bisschen überdreht, fast wie bei einer Schulklasse, die einen Aus-
flug macht. Überall wurde gelacht, gekichert und geschwatzt, und das her-
rliche Winterwetter schmälerte die Vorfreude auch nicht gerade.
Mit einem letzten Blick über den Hafen ging Maria an Bord. Sie stieg
die Treppe zum Oberdeck hinauf, wo bequeme Clubsessel vor den Panor-
amafenstern dazu einluden, den herrlichen Ausblick über den winterlichen
Schärengarten zu genießen. Erwartungsvoll lächelnd ließ sie sich an einem
Tisch nieder, an dem bereits Peter Järborn saß, ihr Chef. Er war der Sohn
des Firmengründers und hatte das Unternehmen ein paar Jahre zuvor von
seinem Vater übernommen. Ihm gegenüber saßen der Verkaufsleiter Lasse
Konrad und dessen Assistentin Yvonne Grandin.
Wie spendabel von Peter, die gesamte Belegschaft zu einem Weih-
nachtsessen im Schärengarten einzuladen, dachte Maria. Das war bestimmt
nicht billig. Aber die Geschäfte waren dieses Jahr gut gelaufen. Der Um-
satz war um zehn Prozent gestiegen, und für die meisten Mitarbeiter würde
es wohl eine kleine Bonuszahlung geben.
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